Zu Besuch bei Frau Feierlich: Ein Blick hinter die Kulissen

Kreativität braucht ihren Platz, auch wenn man natürlich aus gestalterischer Sicht immer versuchen sollte mit den Mitteln zu arbeiten, die man gerade zur Verfügung hat. Doch mit etwas mehr Ordnung und Geräumigkeit lässt es sich doch schon angenehmer arbeiten.

Ich habe das große Glück mit Herrn Feierlich ein wunderschönes Haus zu bewohnen, das nicht nur dazu beiträgt, dass wir uns jeden Tag aufs neue wohlfühlen und uns über unsere eigenen vier Wände freuen. Vielmehr kann ich mich hier auch austoben was das Einrichten und das kreative Arbeiten angeht. Hier findet alles Platz, was ich zum Werken brauche und… ich weiß kaum, wie ich es beschreiben soll… ich finde hier wahnsinnig viele Inspirationen, komme auf Ideen etwas zu verändern und besitze die Freiheit, dies auch zu tun – besser gehts nicht!

Den Teil dieser Freiheit, der für Frau Feierlich reserviert ist, möchte ich dir heute gerne zeigen.

Bevor wir hier eingezogen sind hatte ich auch ein kleines Büro, das sich mit dem Schlafzimmer die Vorherrschaft teilen musste. Ich habe unsere frühere Wohnung geliebt, keine Frage. Aber wenn man so viele Stoffe, Zeichenutensilien und Bastelkram mit privaten Dingen vereinen muss, wird’s irgendwann eng. Hin und wieder gab es natürlich auch Phasen, in denen ich vor allem Nachts aktiv war und meinte noch Dinge fertig machen zu müssen…nicht gerade von Vorteil, wenn der Partner seinen wohl verdienten Schlaf genießen möchte.

Als wir hier eingezogen sind habe ich mir schließlich mein eigenes Büro/Arbeitszimmer eingerichtet: Mit einem Computerarbeitsplatz, der auch gleichzeitig als Schneidertisch diente oder auch zum basteln von Papeterie, einem Bügeltisch aus Omas Zeiten, der die besten Jahre schon hinter sich hatte (der Bügeltisch stammt tatsächlich von meiner Oma und wird von mir schon in der 3. Generation genutzt) und ein paar vollgestopften Regalen mit Stoff und Papier. Die Überbleibsel an Mappen und Ordnern aus meiner Fachhochschulzeit sind nicht zu vergessen. So was gibt man in der Regel ja nicht zum Müll.

Für meine Hobbyarbeit nebenbei hat das Ganze natürlich vollkommen ausgereicht und ich war mehr als zufrieden über die Verbesserung.

Mit den Vorbereitungen zu unserer Hochzeit wurde es mir aber dann doch etwas zu eng. Stoffe zuschneiden ging nur auf dem Fußboden, was auf Dauer echt in den Rücken geht. Zudem musste ich andere Dinge immer erst bei Seite schaffen, um den Stoff ausbreiten zu können. Um die Nähmaschine aufzustellen musste ich meinen Zeichenkram vom Tisch räumen…schon etwas lästig das Ganze. So lernt man zwar, sich sehr gut zu organisieren und alles so gut wie möglich in Ordnung zu halten. Einfacher ist es aber natürlich, wenn man einfach mal was liegen lassen kann. Das ist im Übrigen auch besser fürs Zeitmanagement 😉

Mit der Geburt von Frau Feierlich war also klar: Ich brauche ein Büro für meinen ganzen Papierkram mit einem kreativen Arbeitsplatz für meine Zeichnungen und Bastelarbeiten und eine separate Werkstatt, in der ich alle gestalterischen Ideen rund um Stoffe sowie Näh- und Handarbeiten ausleben kann. Also einfach mehr Möglichkeiten, mit denen das Arbeiten schneller von der Hand geht, ohne das man Tische rücken muss.

Von der Größe her bot sich unser Gästezimmer-/Party-/Zock-/Fußballguck-Keller an. Die Partys werden hier demnächst zwar etwas kleiner ausfallen, aber ich muss sagen, ich bin so sehr zufrieden, dass ich mein eigenes Glück kaum glauben kann.

Als erstes schmückte mein erster eigner Schnellnäher die Werkstatt. Ein echtes Schmuckstück und so viel wert bei der professionellen Verarbeitung von Textilien. Hinzu kamen dann 2 höhenverstellbare Zuschneidetische, Regale und eine individuelle Beleuchtung für alle Bereiche. Außerdem besitze ich nun Dank Herrn Feierlichs Oma ein neues, breiteres und stabileres Bügelbrett, ebenfalls eine enorme Erleichterung.

Ein Raumtrenner sorgt insgesamt für die optische Trennung von Werkstatt und Wohnraum. Zusätzlich bietet er Platz für fast alle Stoffe und Utensilien, die ich für meine Arbeit benötige.

Jetzt müssen nur noch Kleinigkeiten angebracht werden und natürlich noch ein paar dekorative Elemente. Auch mein Büro, was jetzt nicht mehr vollgestopft aussieht, schaut noch ein wenig kahl aus. Aber das ergibt sich bei mir immer erst mit der Zeit. Ich schaue dieser Entwicklung mit sehr viel Freude entgegen und bin seeehr gespannt, wie es in einem Jahr hier aussehen wird.

Um dir einen Blick hinter die Kulissen zu bieten, siehst du hier im Anschluss ein paar Fotos.

Wo findest du die besten Ideen und wie arbeitest du am liebsten? Wenn du magst, hinterlasse einfach einen Kommentar!

Ich freue mich auf deinen nächsten Besuch!

Feierliche Grüße,

Rebecca

 

Die Werkstatt - noch ganz jungfräulich neu und unbenutzt

Die Werkstatt – noch ganz jungfräulich neu und unbenutzt

 

Die eingeräumte Werkstatt in Action

Die eingeräumte Werkstatt in Action

 

Ein Teil meines Büros mit Blick in den Garten

Ein Teil meines Büros mit Blick in den Garten

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